Am Donnerstag kam mein Schatz mit einer kleinen Fledermaus nach Hause, die er während der Arbeit als Dachdecker auf einem Dachboden gefunden hatte, wo ein neues Dach draufgemacht werden sollte. Die Maus konnte dort nicht bleiben, weil das Dach so versiegelt wird, dass sie nicht mehr rausgekommen wäre.
Sie befindet sich noch voll im Winterschlaf, ist ganz langsam. Als sie in den Transportkarton getragen wurde, hat sie sich gestreckt, einen Flügel weit ausgestreckt und gegähnt. ♥
Hier ist sie drin und wurde von der Arbeit nach Hause transportiert. Die Luftpumpe oben drauf beschwert nur den mit Luftlöchern versehenen Deckel, damit sie nicht ausbrechen kann.
Die ganze Zeit über ist sie auch im kühlen Draußen geblieben, damit sie nicht weiter aufwacht.
Ich habe dann über die Suchfunktion der Fledermausnothilfe beim NABU eine Telefonnummer in unserer Nähe herausgefunden, dort angerufen und gefragt, wie wir weiter verfahren sollen.
Der NABU-Mann hat uns dann an das hiesige Tierheim weiter verwiesen.
Dort habe ich dann auch angerufen. Wir konnten sofort vorbeikommen. Die Dame vom Tierheim (ich glaube, es war die Leiterin/Vorsitzende) sagte, sie wären im Fledermausschutz und erkannte auch sofort die Art, ein großer Abendsegler, von dem sie ganz angetan war. Vielleicht ist es eine besondere, nicht so oft vorkommende Art.
Auf Frage, was denn jetzt weiter mit Freddy, so haben wir die Maus getauft, geschehen werde, erzählte sie, dass ihr jetzt erstmal Wasser und Mehlwürmer angeboten würden. Danach kommt sie in einen Fledermauskasten in einem kühlen Raum, wo sie weiter winterschlafen kann. Wenn es die Temperaturen dann zulassen, wird der Kasten rausgehängt und sie kann dann in die Freiheit fliegen. Happy End für den süßen Abendsegler. :-)
Wenn wir später im Jahr dann im Garten in der Abenddämmerung sitzen werden und eine Fledermaus über uns wegfliegt, dann werden wir an Freddy denken. Vielleicht ist sie das ja.
Samstag, 30. März 2013
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen